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Fährt man von Gingst 10 Kilometer weiter in nördliche Richtung, kommt man schließlich nach Trent.
Auch die gotische Backsteinkirche in
diesem 800-Einwohner Ort ist überaus sehenswert. Das im Späten Mittelalter erbaute Gotteshaus verfügt noch über eine jahrhundertealte Ausstattung.
Von Trent aus sind es nur wenige Kilometer bis zu den Fährorten Vaschvitz und Schaprode: Nahe Vaschvitz kann man mit einer
Fähre auf die Halbinsel Wittow, in Schaprode auf die Insel
Hiddensee übersetzen. Im alten Fischerdorf Schaprode sollte man sich aber vorher unbedingt den malerischen
historischen Dorfkern mit
reetgedeckten Häusern und einer der ältesten Kirchen Rügens anschauen, die aus der unmittelbaren Zeit nach der ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes im Jahre 1193 stammt.

Wer nicht mit der Hiddensee-Fähre aufbricht, kann auch noch über Retelitz bis nach
Seehof ans "Ende der Welt" fahren. Dort wird man mit einem wunderschönen Blick
über den Schaproder Bodden bis nach Hiddensee belohnt. Ein paar
Caravanurlauber werden diesen Blick und Seehof wahrscheinlich kennen.

Last, but not least seien hier noch zwei weitere Orte in dieser abgeschiedenen Gegend von Rügen erwähnt:
Erstens die nur 20 km² große Insel Ummanz, die weniger aufwändig und preiswerter über eine Brücke 8 Kilometer westlich von Gingst
erreichbar ist. Die kleine alte Dorfkirche im 200-Einwohner-Dorf Waase,
der "Inselhauptstadt", beherbergt einen der schönsten Schnitzaltäre in der Region.
Dann kann man schließlich z. B. auf einer ausgedehnten Fahrradtour durch das westliche Rügen auch noch das Nest
Rappin in der
Nähe des Großen Jasmunder Boddens entdecken, das seinen sehenswerten historischen dörflichen Ortskern noch weitgehend erhalten hat.
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