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Sellin wurde erstmalig im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und zählt heute rund 2500 Einwohner. Die Gemeinde befindet sich im südöstlichen Teil der Insel Rügen, und zwar in der so genannten Granitz, einer waldreichen und hügeligen Küstenlandschaft, die unter Naturschutz steht und teilweise mehr als 100 Meter über den Meeresspiegel ansteigt.

Zwar nicht die längste, dafür aber die schönste Seebrücke Deutschlands kann man in Sellin bewundern und betreten. Im Winter 1941/42 wurde die ursprüngliche, rund 500 Meter lange Brücke infolge schweren Eisgangs zerstört, 1978 schließlich auch der marode Brückenkopf mit den Aufbauten abgerissen. In den 90iger Jahren wurden die Seebrücke und ihre Aufbauten aber in weitgehend detailgetreuer Anlehnung an das zerstörte Original rekonstruiert. Dabei führte man den Steg aber um etwa 100 Meter kürzer aus, so dass er heute nur noch eine Länge von 400 Metern erreicht. Die Pavillonbauten auf dem Brückenkopf, die u. a. einen Palmengarten mit gastronomischen Angeboten beherbergen, sind ein wahres Fest für die Augen und die Hauptsehenswürdigkeit im Seebad Sellin. Man kann sogar behaupten, dass dieses vortreffliche Bauwerk eines der Wahrzeichen von Rügen ist. Am Ende des Seebrückenstegs legen übrigens Schiffe an, die u. a. nach Binz und bis zur Kreidefelsenküste fahren.

 

 

Einen weiteren bemerkenswerten architektonischen Genuss im Seebad Sellin bietet auch die Wilhelmstraße: Dort reihen sich auf beiden Straßenseiten zahlreiche historische Häuser, die während der Kaiserzeit in prächtigen Formen des Historismus und Jugendstils Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet wurden, zu einem wahrhaft wunderschönen baulichen Ensemble aneinander. Man kann diese Häuser auch als die Gründungsbauten des Seebads bezeichnen, denn erst ab ungefähr 1880 verwandelte sich das damalige Kleindorf Sellin allmählich zu dem heutigen mondänen Badeort.
 
Am östlichen Ende der baumgesäumten Wilhelmstraße geht es dann steil bergab: Den steinlosen Sandstrand erreicht man wahlweise über eine fast hundertstufige Treppe oder per Aufzug. Bevor man jedoch die Steilküste herunter schreitet, sollte man ausgiebig den herrlichen Blick auf die Ostsee und die Seebrücke genießen. Wer in Sellin übrigens das Gold der Ostsee einmal sehen möchte, der sollte besser nicht am Strand buddeln, sondern lieber das kleine Bernsteinmuseum in der Granitzer Straße aufsuchen.

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© Andreas Reuter