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und die Orte Gager, Groß Zicker, Klein Zicker, Thiessow u. Lobbe

Rügen

Landschaftsimpression vom Mönchgut auf Rügen
Gager

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 MÖNCHGUT

Fotoserie (24 Fotos) Rügenkarte Rügen
 
 
Blick auf Groß Zicker
 

Neben den berühmten Kreidefelsen in der Stubbenkammer und der Steilküste von Kap Arkona ist das Mönchgut, eine Halbinsel am südöstlichen Zipfel von Rügen, zweifelsfrei die schönste Region auf Deutschlands größter Insel. Schmale Landzungen, tief einschneidende Buchten und mehrere Anhöhen und Höhenzüge drängen sich hier auf engstem Raum und formen eine einzigartige, gewiss malerische Landschaft zwischen offener Ostsee und ruhigem Boddengewässer.

Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker

Nomen est omen: Die Halbinsel heißt deshalb Mönchgut, weil sie früher, d. h. von 1252 bis zur Reformation, im Besitz des Zisterzienserklosters Eldena war, dessen Ruinen man heute noch auf dem Festland in einem Vorort von Greifswald sehen kann.
Die Grenze des Mönchgut zur nördlicher liegenden Region Granitz verläuft unmittelbar am Ortsende von Baabe. Bekanntester und größter Ort der Halbinsel ist aber das Seebad Göhren. Ferner sind ebenfalls die feinsandigen Strände von Lobbe und Thiessow, zwei Dörfer mit kaum 100 Einwohnern, beliebte Ziele nicht gerade weniger Touristen. Meistens handelt es sich dabei um Camping-Urlauber.

Mönchgut

 

An der Hagenschen Wiek, einer Bucht des schilfgesäumten Rügenschen Boddens, befindet sich zu Füßen der bis 66 Meter hohen so genannten Zicker Alpen das kleine Fischerdorf Gager, das im Jahre 1360 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Sehenswert sind der Hafen und die teilweise versprengt und am Abhang errichteten reetgedeckten Häuser und Gehöfte, die teilweise noch aus dem 19. Jahrhundert stammen.

Groß Zicker liegt 2 Kilometer südlich von Gager an einer weiteren Bucht. Hinter dem Dorf türmen sich die Abhänge der schon erwähnten Zicker Alpen auf, von denen man eine wahrhaft herrliche Aussicht auf die Mönchguter Boddenlandschaft genießen kann. Neben diesen herrlichen Ausblicken bietet Groß Zicker noch zwei weitere optische Attraktionen:

  • die spätgotische Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert mit barocker Kanzel und
     

  • das Pfarrwitwenhaus, ein um 1720 errichtetes niederdeutsches Hallenhaus, dessen weit ausladendes Rohrdach fast den Boden berührt.
     

Dünenlandschaft

Scheinbar ans Ende der Welt gelangt man, wenn man nach Klein Zicker fährt. Es liegt nämlich nahe der Spitze einer sehr schmalen Landzunge und bildet auch den südlichen Abschluss der Halbinsel Mönchgut. Auch hier sollte man die Anhöhen besteigen, an deren Abhängen das Minidorf errichtet wurde: Der Rundblick auf die Umgebung und die Ostsee ist fantastisch, wenn nicht sogar sagenhaft.
 

Fotoserie (24 Fotos) Rügenkarte

Kap Südperd
die südliche Spitze des Mönchgut mit dem sogenannten Südperd

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Segelboot vor der Küste des Mönchgut

© Andreas Reuter