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An der Hagenschen Wiek, einer Bucht des schilfgesäumten Rügenschen Boddens,
befindet sich zu Füßen der bis 66 Meter hohen so genannten Zicker Alpen das kleine Fischerdorf Gager,
das im Jahre 1360 erstmalig urkundlich erwähnt wurde. Sehenswert sind der Hafen und die teilweise versprengt und am Abhang errichteten reetgedeckten
Häuser und Gehöfte, die teilweise noch aus dem 19. Jahrhundert stammen.
Groß Zicker liegt 2 Kilometer südlich von Gager an einer weiteren
Bucht. Hinter dem Dorf türmen sich die Abhänge der schon erwähnten Zicker Alpen auf, von denen man eine wahrhaft herrliche
Aussicht auf die Mönchguter Boddenlandschaft genießen kann. Neben diesen herrlichen Ausblicken bietet Groß Zicker noch zwei weitere optische Attraktionen:
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die spätgotische Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert mit barocker Kanzel und
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das Pfarrwitwenhaus, ein um 1720 errichtetes niederdeutsches Hallenhaus, dessen weit ausladendes Rohrdach fast den Boden berührt.

Scheinbar ans Ende der Welt gelangt man, wenn man nach Klein Zicker fährt. Es liegt nämlich nahe
der Spitze einer sehr schmalen Landzunge und bildet auch den südlichen Abschluss der Halbinsel Mönchgut. Auch hier sollte man die Anhöhen besteigen,
an deren Abhängen das Minidorf errichtet wurde: Der Rundblick auf die Umgebung und die Ostsee ist fantastisch, wenn nicht sogar sagenhaft.
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