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 GÖHREN Fotoserie (17 Fotos) Rügenkarte  
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In einer reizvollen landschaftlichen Umgebung auf hügeligen und waldreichem Gelände befindet sich Göhren, das größte Seebad der Halbinsel Mönchgut. Da Göhren zudem auf einer schmalen Landzunge, dem sogenannten Nordperd, liegt, kann es auch damit protzen, gleich über 2 Strände auf der Insel Rügen zu verfügen: Süd- und Nordstrand liegen nicht einmal 2 km voneinander entfernt.

Das ursprüngliche Fischer- und Bauerndorf war lange Zeit sich selber überlassen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts, als Göhren ans Schienennetz angeschlossen wurde, kamen die Urlauber und mit ihnen die neue und lukrativere Haupterwerbsquelle. Auch heute noch ist Göhren die Endstation des Rasenden Rolands, einer dampfbetriebenen historischen Schmalspurbahn, die zwischen dem Seebad und Lauterbach bei Putbus verkehrt.

Obgleich einige moderne Hotels und Pensionen errichtet wurden, ist das Ortsbild von Göhren doch größerenteils historisch geblieben: Viele Häuser, die im Stile der Bäderarchitektur Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurden, haben sich erhalten. Man erkennt sie an den meist aufwendig gestalteten Fassaden, teilweise schmücken sie Türmchen, häufig haben sie luxuriöse Balkone und Veranden. Daneben sind auch noch ältere, reetgedeckte Häuser vorhanden. Ein rund 200 Jahre altes Rohrdachhaus, das sogenannte Lotsenhaus, beherbergt heute das Mönchguter Heimatmuseum./

Lohnens- und empfehlenswert ist ein Rundgang um das Nordperd und seine bis zu 50 m hohe sandige Steilküste herum. Die Spitze der Landzunge stellt den östlichsten Punkt von Rügen dar. Fernerhin kann man im Speckbusch hinter der evangelischen Kirche Göhrens ein bronzezeitliches Hügelgrab sich anschauen.
 

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© Andreas Reuter